
Viele Rochen ernähren sich von Wirbellosen Kleintieren, wie Krebse, Muscheln, Schnecken, Würmern usw. Es gibt auch eine Reihe von Fischfressern unter den Stachelrochen. Der Glattrochen frisst Fische, Plattfische und Tintenfische. Die größten Rochen, wie der Manta und Mobula, ernähren sich von Planktonorganismen und kleinen Fischen. Beute finden Rochen mit ihrem sehr guten Geruchssinn. Darüber hinaus können sie auch die schwachen elektrischen Felder wahrnehmen, die jedes Lebewesen umgeben. Zum Zerknacken harter Kalkgehäuse ist das Gebiss mit besonders flachen, breiten Zähnen bestückt. Der Stachel der Rochen war schon den antiken Griechen bekannt. Im Gegensatz zu mancher Legende können sie ihn jedoch nicht abschießen. Rochen greifen Menschen nicht an und sind ungefährlich für "Schnorchler" und Taucher ! Unfälle mit Stechrochen passieren aber zum Beispiel, wenn Badende auf ein Tier treten. Der Stachel ist die Verteidigungswaffe der Stechrochen. Er besteht aus Kalk und ist mit giftigem Gewebe überzogen. Etwa alle sechs Monate fällt ein Stachel ab und wird durch einen Neuen ersetzt. Auf dem Bild sieht man wie bereits der nächste Stachel unter dem alten Stachel heranwächst, manchmal wächst der neue aber auch über dem alten Stachel. Man weiß von keinem Rochen, der grundlos einen Menschen angegriffen hat ! Rochen wehren sich nur, wenn sie sich angegriffen fühlen. Wenn Sie z.B. am Boden liegend bedroht werden. Sie sind äußerst friedfertige Tiere, können aber je nach Art für den Menschen gefährlich werden, wenn man ihnen zu nahe kommt und / oder Sie bedroht. So gibt es Rocharten, wie den Stachelrochen, die für den Menschen hochgiftige Stachel haben. Fühlen sie sich bedroht, setzen sie diesen Stachel mit Giftdrüsen und Widerhaken auch durchaus ein. Sollte man in einen Rochen treten und gestochen werden, ist es ratsam, sofort einen Arzt aufzusuchen.TOXIZITÄT GIFTDRÜSEN: An der Basis oder Ende vom Schwanz -mehrere Giftstachel, die auch tiefe Wunde reißen können.TOXIN :Proteingemisch wird inaktiviert durch hohe Temperatur.THERAPIE : Heißwassermethode wird empfohlen - betroffene Extremität in noch tolerierbar heißes Wasser (bis ca. 45°C) für > 30 Min. bei wiederkehrendem Schmerz erneut Heißwasser, aber nicht länger als 2h Stunden diese Methode anwenden.